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ES REGNET LEGUANE

Liebe Leserinnen und Leser,

meinen PP-Newsletter habe ich in zwei Teile aufgespalten, die getrennt versendet werden. In einen „allgemeinen“ (Teil A) und in einen Börsenteil (Teil B), der sich an Anleger richtet. Beide Teile werden aus technischen Gründen im wöchentlichen Wechsel versendet werden, um ein zu hohes Mailaufkommen zu verhindern. Heute ist wieder Teil A an der Reihe.

Ein stabiles Nervenkostüm brauchen wir beim Konsumieren des zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks ja schon seit geraumer Zeit. Ohne „Forschende“, „Zugbegleitende“, „CO2“ und böse Mächte im Osten wie im Westen und die allgegenwärtigen Rechtsradikalen läuft da gar nichts mehr. Rund um die Uhr. Apropos CO2: Zum Winter muss ich nichts sagen. „Nie mehr Schnee“, wenn ich zitieren darf. In Japan betrug die Schneefallhöhe Ende Januar viereinhalb Meter

https://www.n-tv.de/der_tag/Bis-zu-4-5-Meter-hoher-Schnee-In-Japan-sterben-30-Menschen-in-Katastrophen-Winter-id30317971.html

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In den Vereinigten Staaten hatte sich, Sie werden es aus den Nachrichten wissen, derweil der kälteste Winter seit 40 Jahren etabliert. Und in Moskau musste man sich mit den stärksten Schneefällen seit 203 Jahren herumplagen:

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/moskau-erlebt-staerkste-schneefaelle-seit-mehr-als- 200-jahren-200489143.html

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Und dann wäre da ja auch noch Kuba, wo Anfang Februar erstmals überhaupt in der Geschichte des Inselstaates eine Tiefsttemperatur von 0 Grad gemessen wurde. Normal für den Monat Februar ist eine gemittelte Minimaltemperatur von 19 Grad.

https://www.n-tv.de/panorama/Kuba-erlebt-erstmals-null-Grad-id30321099.html

Besonders skurril präsentierten sich die Auswirkungen der Kälte im sonnenverwöhnten Rentnerparadies Florida, wo vom Kälteschock heimgesuchte Leguane von den Palmen purzelten:

https://kurier.at/chronik/welt/leguane-florida-baeume-kaelte/403128659

All dessen ungeachtet gelangte das von der EU bzw. ihren Mitgliedsländern finanzierte, milliardenschwere „Erdbeobachtungsprogramm“ Copernicus zu der Erkenntnis, dass der hinter uns liegende Januar der fünftwärmste seit Beginn der Temperaturerfassung gewesen sei. Hört, hört!

Die Menschen, die jetzt schon ihrer nächsten Heizkostenabrechnung entgegenzittern, werden so was von verblüfft sein. Oder auch nicht. Denn wer das, was ihm 24/7 erzählt wird, mit dem abgleicht, was ihm seine eigenen Sinne vermitteln, ist da klar im Vorteil. Aber beileibe nicht mehr alle haben diese Fähigkeit.

Eingeheizt

Geht es mit den Außentemperaturen auch in den kommenden Wochen so weiter, steht im März so gut wie sicher eine Versorgungslücke beim Gas an, was bitter wäre. Die Bundesnetzagentur beschreibt die Lage zwar noch in säuselndem Dur, aber am 8. März finden in Baden-Württemberg ja auch Landtagswahlen statt. Und da kämen leere Gasspeicher den im „Ländle“ starken Grünen alles andere als recht.

Wer statt Gas Öl zur Heizung nutzt oder gar einen Holzofen sein Eigen nennen kann, ist da erst einmal fein raus. Wobei Holz ja auch immer wieder in die Klimadebatte hineingetragen wird. Hierzulande. Anderswo ist man weitaus klüger:

https://journalistenwatch.com/2026/02/08/norwegen-holz-vor-der-huette-wird-zur-pflicht/

Ja, und dann wäre da natürlich auch noch die Wärmepumpe. Eine Kilowattstunde Strom aufzuwenden, um drei bis fünf kWh aus der Umgebungsluft bzw. dem -wasser zu entnehmen, ist ein Argument. Aber: Strom ist Strom. Und seine Preise liegen dank für die meisten Bürger kaum noch zu überschauender, finanzieller staatlicher Abgriffe (EEG-Umlage, Umlage nach dem KWKG, USt., Stromsteuer, Netzentgelte, Vertriebskosten etc.) bei den Kosten einer Kilowattstunde um rund das Dreifache höher als bei Öl, Gas und Holz. Wundert es da, dass die verantwortlichen Damen und Herren Strom als die ultimative Energie-Art zu verkaufen versuchen?

Sollten Sie umsteigen vom alten Ölbrenner (meiner stammt aus 1990 und bekommt vom Schornsteinfeger alljährlich Bestnoten) auf Wärmepumpe und Photovoltaik, ggf. mit Batteriespeicher? Oder lieber nicht? Und wie können Sie Ihre Energiekosten wirklich senken?

Zur letzten Frage: Die beste Einsparung liegt dort, wo Energie erst gar nicht verbraucht wird. Womit wir bei der Dämmung sind. Und ganz egal, was Ihnen ein Energieberater auch erzählen mag:

Falls Ihre Fenster und die Haustür nicht wirklich offene Löcher sind, ist das Dach Ihres Hauses die mit Abstand wirkmächtigste Stellschraube zur Energie-Einsparung. Dach dämmen oder die obere Geschossdecke - das zahlt sich aus, falls Sie noch ein paar Jährchen Lebenszeit in der Pipeline zu haben glauben oder Ihre Immobilie an einen oder mehrere Menschen Ihres Vertrauens weiterzureichen gedenken. Aber Vorsicht: Auch bei der „energetischen Sanierung“ steckt der Teufel im Detail!

Denn glauben Sie einem Energieberater, sollten Sie bei einem Altbau ohne weiteres 200.000 Euro und mehr investieren, um Ihr Haus in eine bessere „Energieeffizienzklasse“ einstufen lassen zu können. Meine Wenigkeit plant für dieses Jahr den Austausch unserer aus 1990 stammenden Buderus-Ölheizung gegen eine Wärmepumpe und eine 8 kWp-PV-Anlage. Rein rechnerisch reicht der aus der PV-Anlage erzeugte Strom aus, um die Wärmepumpe (Heizung und Warmwasser) und unseren Bedarf an Haushaltsstrom (ca. 2.050 kWh p. a.) abzudecken.

Mit besten Grüßen und Wünschen!
Axel Retz

© 14.02.2026 www.private-profits.de


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